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Bornemann/Sabel/Schlegel – EUINSVO Artikel 41 – Inhalt einer Forderungsanmeldung
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH 978-3-8145-2004-9 Graf-Schlicker (Hrsg.), InsO - Kommentar zur Insolvenzordnung 2014 Artikel 41 Inhalt einer Forderungsanmeldung
Der Gläubiger übersendet eine Kopie der gegebenenfalls vorhandenen Belege, teilt die Art, den Entstehungszeitpunkt und den Betrag der Forderung mit und gibt an, ob er für die Forderung ein Vorrecht, eine dingliche Sicherheit oder einen Eigentumsvorbehalt beansprucht und welche Vermögenswerte Gegenstand seiner Sicherheit sind.
1
Der Inhalt der Forderungsanmeldung richtet sich gemäß Art. 4 Abs. 2 Buchst. h grundsätzlich nach dem Recht des Eröffnungsstaates. Art. 41 normiert hiervon abweichend die Forderungsanmeldung für Gläubiger aus anderen Mitgliedstaaten. Die Regelung betrifft somit „ausländische“ Gläubiger, die ihren Wohnsitz außerhalb des Staates haben, in dem das Verfahren eröffnet wurde.1
2
Die Forderungsanmeldung hat entsprechend der Vorgaben des Art. 41 so zu erfolgen, dass eine Prüfung und ggf. Feststellung im Verfahren erfolgen kann. Besonderheiten gegenüber dem deutschen Recht (vgl. § 174 InsO) bestehen nicht.
1
1)
Kübler/Prütting/Bork-Kemper, InsO, Art. 41 EuInsVO Rz. 3; Duursma-Kepplinger/Duursma/Chalupsky-Duursma, EuInsVO, Art. 41 Rz. 1.

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