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Pöhlmann/Kubusch – INSO § 117 – Erlöschen von Vollmachten
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH 978-3-8145-2004-9 Graf-Schlicker (Hrsg.), InsO - Kommentar zur Insolvenzordnung 2014 § 117 Erlöschen von Vollmachten
(1) Eine vom Schuldner erteilte Vollmacht, die sich auf das zur Insolvenzmasse gehörende Vermögen bezieht, erlischt durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens.
(2) Soweit ein Auftrag oder ein Geschäftsbesorgungsvertrag nach § 115 Abs. 2 fortbesteht, gilt auch die Vollmacht als fortbestehend.
(3) Solange der Bevollmächtigte die Eröffnung des Verfahrens ohne Verschulden nicht kennt, haftet er nicht nach § 179 des Bürgerlichen Gesetzbuchs.

Übersicht

I. Allgemeines1 1. Normzweck1 2. Anwendungsbereich2 II. Erlöschen von Vollmachten (Abs. 1)3 III. Fiktion des Fortbestehens bei Notgeschäftsführung (Abs. 2)6 IV. Haftung des vollmachtlosen Vertreters (Abs. 3)7

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