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Pöhlmann/Kubusch – INSO § 118 – Auflösung von Gesellschaften
RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH © RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH 978-3-8145-2004-9 Graf-Schlicker (Hrsg.), InsO - Kommentar zur Insolvenzordnung 2014 § 118 Auflösung von Gesellschaften
1Wird eine Gesellschaft ohne Rechtspersönlichkeit oder eine Kommanditgesellschaft auf Aktien durch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen eines Gesellschafters aufgelöst, so ist der geschäftsführende Gesellschafter mit den Ansprüchen, die ihm aus der einstweiligen Fortführung eilbedürftiger Geschäfte zustehen, Massegläubiger. 2Mit den Ansprüchen aus der Fortführung der Geschäfte während der Zeit, in der er die Eröffnung des Insolvenzverfahrens ohne sein Verschulden nicht kannte, ist er Insolvenzgläubiger; § 84 Abs. 1 bleibt unberührt.

Übersicht

I. Normzweck1 II. Von der Insolvenz betroffene Gesellschaften2 1. Gesellschaften ohne Rechtspersönlichkeit2 a) GbR/Stille Gesellschaft3 b) OHG, KG, Partnerschaftsgesellschaft, Partenreederei4 2. Kommanditgesellschaft auf Aktien8 III. Folgen der Gesellschafts-auflösung9 1. Notgeschäftsführung (Satz 1)9 2. Geschäftsführung wegen Unkenntnis (Satz 2)10 IV. Anwendung des § 84 Abs. 111

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